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Hochwasser in Norwegen

Auf die hochsommerlichen Temperaturen des vergangenen Wochenendes folgte praktisch unmittelbar eines der kräftigsten Hochwasser der letzten 100 Jahre. Hintergrund ist die starke Schneeschmelze nach dem hochsommerlichen Pfingstwochenende in Verbindung mit extremem Starkregen am Montag und Dienstag. Praktisch alle grösseren Flüsse in Südnorwegen traten über die Ufer. Mehrere Bahnlinien und Autobahnen mußten nach Erdrutschen gesperrt und das Stätchen Kvam im Gudbrandsdal musste evakuiert werden, nachdem sich der Fluss ein neues Bett mitten durch die Häuser gesucht hatte.

Notodden, direkt am See “Heddalsvannet” gelegen, traf es diesmal ebenfalls schlimm. Und so musste der Vorsitzende des Notodden Seilflyklubb am Dienstag gegen Mittag einen “alle Mann an Deck” Aufruf verschicken, um Schleppflugzeug, Segelflugzeuge und Campinganhänger schnellstmöglich zu evakuieren. Es ist uns gerade so gelungen…

Das Wasser kommt! Evakuierung der Segelflugzeuge und Campingwagen

Das Wasser kommt! Evakuierung der Segelflugzeuge und Campingwagen


Das Bild zeigt die Situation am Dienstag um 19:23, es ist das letzte Bild, bevor die Webcam den Dienst einstellte

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Aussenlandung in Seljord (Telemark)

Das Pfingstwochenende brachte Norwegen die wärmsten Maitage seit Menschengedenken, mit Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad Celsius. Damit herrschten ideale Bedingungen zum Segelfliegen und auch Stefan war auf dem Flugplatz in Notodden (bzw in der Luft) zu finden. Leider verlief der Sonntagsausflug nach Kviteseid dann jedoch nicht ganz wie geplant. Ausgerechnet am entferntesten Wendepunkt der geplanten Tour machte die Thermik eine Mittagspause und nötigte ihn nach 2.5 Stunden zur Aussenlandung auf einem Acker in Seljord. So etwas kommt beim Segelfliegen immer wieder mal vor (jedenfalls wenn man “Strecke” fliegt), für Stefan war es jedoch nach sieben Jahren Flugpraxis das erste mal. Im Gebirge (hier heißt das ja “Fjell”) ist es dann mitunter nicht einfach, einen geeigneten Landeplatz zu finden. Glücklicherweise fand sich jedoch schnell eine geeignete, frisch eingesäte Heuwiese, die nicht von Hindernissen begrenzt wurde. Die eigentliche Landung verläuft wie auf einem Flugplatz, nur dass man eben die “Platzrunde” improvisieren muss. Die Wiese erwies sich als völlig eben und fest genug, so dass es keinerlei Probleme gab und Pilot und Flugzeug unversehrt blieben.

Aussenlandung am 19.05.2013

Aussenlandung am 19.05.2013


Nach der Landung musste Stefan 4 Stunden auf seine Rückholer warten, denn die mussten vorher noch einen Vereinskameraden, der kurz vorher ebenfalls aussengelandet war, einsammeln. Allerdings hatte er reichlich Gesellschaft, denn die Stelle lag direkt an einer befahrenen Strasse, und der Anblick eines Flugzeugs im Acker lockte denn doch manchen Schaulustigen an. Gegen 18:30 kamen die Helfer mit dem Anhänger und gegen 22:00 waren alle wieder am Flugplatz.

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Segelflug Saisonstart in Norwegen

Für die Jahreszeit eindeutig zu warm war es im März in Norwegen. Während Norddeutschland mit Schneefall und Sturm einen Rückfall in den tiefsten Winter erlebte, hatten wir hier 10 Grad über Null und Schneeschmelze.Da ist es natürlich kein Wunder dass die Segelflugsaison 2013 in Norwegen bereits eine Woche vor Ostern beginnen konnte, während in Norddeutschland noch kein Flugwetter in Sicht war. Zunächst war allerdings dann doch noch Schneeräumen angesagt, und dazu mussste auch etwas grösseres Räumgerät bewegt werden. Zum Glück hat Notodden eine Flughafenfeuerwehr und die auch einen Bulldozer. Ohne deren Hilfe hätten wir wohl mehrere Wochen geschaufelt…

Die Schneebesen sind in Norwegen etwas größer.

Die Schneebesen sind in Norwegen etwas größer.

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