Aussenlandung

Aussenlandung in Seljord (Telemark)

Das Pfingstwochenende brachte Norwegen die wärmsten Maitage seit Menschengedenken, mit Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad Celsius. Damit herrschten ideale Bedingungen zum Segelfliegen und auch Stefan war auf dem Flugplatz in Notodden (bzw in der Luft) zu finden. Leider verlief der Sonntagsausflug nach Kviteseid dann jedoch nicht ganz wie geplant. Ausgerechnet am entferntesten Wendepunkt der geplanten Tour machte die Thermik eine Mittagspause und nötigte ihn nach 2.5 Stunden zur Aussenlandung auf einem Acker in Seljord. So etwas kommt beim Segelfliegen immer wieder mal vor (jedenfalls wenn man “Strecke” fliegt), für Stefan war es jedoch nach sieben Jahren Flugpraxis das erste mal. Im Gebirge (hier heißt das ja “Fjell”) ist es dann mitunter nicht einfach, einen geeigneten Landeplatz zu finden. Glücklicherweise fand sich jedoch schnell eine geeignete, frisch eingesäte Heuwiese, die nicht von Hindernissen begrenzt wurde. Die eigentliche Landung verläuft wie auf einem Flugplatz, nur dass man eben die “Platzrunde” improvisieren muss. Die Wiese erwies sich als völlig eben und fest genug, so dass es keinerlei Probleme gab und Pilot und Flugzeug unversehrt blieben.

Aussenlandung am 19.05.2013

Aussenlandung am 19.05.2013


Nach der Landung musste Stefan 4 Stunden auf seine Rückholer warten, denn die mussten vorher noch einen Vereinskameraden, der kurz vorher ebenfalls aussengelandet war, einsammeln. Allerdings hatte er reichlich Gesellschaft, denn die Stelle lag direkt an einer befahrenen Strasse, und der Anblick eines Flugzeugs im Acker lockte denn doch manchen Schaulustigen an. Gegen 18:30 kamen die Helfer mit dem Anhänger und gegen 22:00 waren alle wieder am Flugplatz.

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